Meine beste Entscheidung der letzten Zeit

14.11.2022

Zwölf Ehreneamtliche Begleiter:innen am Lebensende ausgebildet

Menschen am Lebensende brauchen besondere Begleitung. Häufig fehlen nahe Angehörige oder Freunde, sind manche Fragen oder Wünsche am Lebensende noch offen. Dazu braucht es mitunter einfach nur eine haltende Hand, ein wohltuendes Angebot durch Musik, Text oder Gebet. Manchmal braucht es aber auch verständnisvolles Zuhören und Gespräche. Die Facetten der Begleitung sind vielfältig und gehen häufig in die Tiefe. Denn nicht nur die eigenen Emotionen werden berührt sondern auch die eigene Haltung zu Tod und Sterben. Der Qualifizierungskurs der Stiftung St. Josef bietet hierzu einen guten Handwerkskoffer für Ehrenamtliche Begleiter am Lebensende zur Unterstützung. Neben ganz praktischen Informationen zu Phasen des Sterbens, Umgang mit belastenden Symptomen, Trauer und Schmerz war Teil der Unterrichtsmodule Expertenvorträge aus Palliativmedizin, Psychologie, Theologie und Kommunikationstraining. „Der Kurs war so sehr bereichernd für mich persönlich wie ich es niemals erwartet hätte“, beschreibt eine Teilnehmerin ihr Fazit am Ende des Kurses. „Es war eine meiner besten Entscheidungen der letzten Zeit hier teilzunehmen“, eine andere. Die Einsatzmöglichkeiten im Anschluss sind vielfältig, ob im Hospiz oder in den stationären Einrichtungen, in der ambulanten Begleitung oder im Familien- und Freundeskreis. „Jeder sollte gut schauen, wie und wo er seine Fähigkeiten am besten einbringen kann. Wichtig ist aber auch zu erkennen wo die eigenen Grenzen sind“, betonen die beiden Kursleiterinnen Petra Baumann von der Stiftung St. Josef und Birgit Wältring vom Hospiz haus hannah. Auf jeden Fall wollen die Kursteilnehmer auch in Zukunft in Kontakt bleiben um sich untereinander auszutauschen.


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