Aufatmen - Impfungen sind mit großer Resonanz angelaufen

18.01.2021

Bewohner und Mitarbeiter werden geimpft

Gute Nachrichten zum neuen Jahr 2021:

In allen stationären Altenhilfeeinrichtungen der Stiftung St. Josef konnten die ersten Impfungen durchgeführt werden, die ambulanten Dienste folgen zum Ende des Monats. Impfstart erfolgte in denjenigen Einrichtungen, die im Frühjahr als erstes von der Coronapandemie betroffen waren. Mit dem St. Josef-Stift und dem Sonnenhof hat der Kreis Steinfurt den Startschuss gegeben unter großer Aufmerksamkeit der Politik und der Bevölkerung. So konnte Gesundheitsminister Karl Laumann sich direkt am Sonntag nach Weihnachten persönlich überzeugen, dass alle gut vorbereitet waren.

Bewohner und betreuende Angehörigen waren umfassend informiert, die nötigen Formulare ausgefüllt, das Impfteam bereit und der Impfstoff vorrätig.

Ergebnis: Es hat geklappt wie am Schnürchen. Innerhalb von 2 Stunden waren mehr als 90 % der Bewohner geimpft nebst einigen Mitarbeitern. Für diese gab es in den Folgewochen weitere Impftermine sowie in allen anderen Einrichtungen der Stiftung. Bei allen ist eine hohe Impfbereitschaft zu verzeichnen, bei den Bewohnern zwischen 90 und 100 %, bei den Mitarbeitenden 85% und mehr. Dies Ergebnis übertrifft selbst die kühnsten Erwartungen, zumal in der Öffentlichkeit die Sorge einer mangelnden Impfbereitschaft vor allem der Pflegekräfte diskutiert wird.

Fachlich ausgewogene Informationen durch die Leitungskräfte und vor allem ein großes Solidaritätsgefühl untereinander sind mutmaßlich die Ursache für solch eine überragende Beteiligung. „Natürlich muss man abwägen“, so eine Mitarbeiterin kurz vor der Impfung. „Aber die Alternative ist doch viel schlimmer. Niemand will sich infizieren und niemand weiß, wie die Spätfolgen sind. Und treffen kann es doch jeden von uns.“ Auch die Bewohner sind glücklich, dass nun ein Licht am Ende des Tunnels in Sicht ist. „Das ist nicht schön, dass man so abgeschottet werden muss“, meint eine Bewohnerin. „Es wäre so gut, wenn wir wieder zusammensitzen könnten, miteinander singen oder lachen. Und außerdem könnten dann die Enkel wieder kommen. Da vermisst man in den letzten Monaten doch so einiges.“

Und es gibt eine weitere gute Nachricht: Bislang gibt es bei niemandem größere Nebenwirkungen zu verzeichnen. Alle haben die Impfung gut vertragen.

Das lässt hoffen für die Zukunft!


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